• Einstieg

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    Am besten du arbeitest dich von Karteireiter zu Karteireiter durch. Dabei bekommst du einige Informationen und reichlich Möglichkeiten zum Malen - Malanlässe / Malanreize.

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    Du kennst ja das Malen mit Wasserfarben. Aquarellmalerei ist etwas Ähnliches. Du malst auch mit dem Pinsel und mit wasserlöslichen Farben. Der Unterschied ist: Wasserfarben sind deckend, d.h. sie können zum Teil wieder mit einer anderen Farbe übermalt werden. Aquarellfarben decken den Untergrund nicht ab. Im feuchten Zustand mischen sich die Farben auf dem Papier, ist der Untergrund trocken, überlagern sich die Farben. Außerdem gibt es spezielles Aquarellpapier. Das ist stärker als das gewöhnliche Zeichenblockpapier, und vor allem ist es saugfähiger und rau.

    Mit der Technik des Aquarellierens kannst du schöne, interessante Bilder herstellen. Es ist ein großer Unterschied, ob man mit Aquarellfarben auf Aquarellpapier malt oder mit Wasserfarben auf Zeichenblockpapier. Daher braucht ihr Wissen und Übung. Beim Aquarellmalen ist das Ausprobieren, das Experimentieren wichtig. Auch Bilder, die dir im ersten Moment nicht so gut gefallen, solltest du aufbewahren. Denn später bekommst du Ideen, das Bild zu verändern oder zu erweitern. Da die Aquarellfarben etwas mehr kosten, wäre es schön, wenn du am Anfang mit den drei Grundfarben Gelb, Rot und Blau sowie einem Kästchen mit schwarzer Farbe beginnen könntest. Daraus kannst du sehr viele Farbtöne mischen. Wenn du nicht mit Aquarellfarben arbeiten kannst, kannst du die Übungen auch mit Wasserfarben ausprobieren. Dann ist es wichtig, beim Anrühren viel Wasser zu nehmen.

     

     

    Der Künstler Emil Nolde (1867-1956) hat viele schöne Aquarelle gemalt. Während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland (1933-1945) war er zwar ein glühender Anhänger Adolf Hitlers und hoffte auf Anerkennung. Aber den Nazi-Oberen war seine Malweise zu modern und expressiv, so dass mehr als eintausend seiner Bilder beschlagnahmt wurden und einige 1937 in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt wurden. 1941 wurde er aus der Reichskunstkammer ausgeschlossen und erhielt Malverbot. Nolde war darüber sehr enttäuscht und hinterging das Malverbot, indem er viele kleine Aquarellbilder herstellte, die er gut verstecken konnte und unauffällig waren, weil die Farbe nicht roch.    

     

    Zur Zeit (März-Juni 2014) ist eine große Ausstellung von Nolde im Frankfurter Städel zu sehen. Wenn du in der Nähe von Frankfurt zur Schule gehst, dann frage doch eure Lehrer, ob ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung möglich ist. Es gibt auch spezielle Führungen und Workshops für Schüler im Städel.

    In diesem Lernpfad wirst du einiges zum Aquarellmalen erfahren. Zudem bekommst du Anleitungen und Anregungen, selbst zu aquarellieren. Der Lernpfad muss nicht systematisch von Anfang bis Ende durchgearbeitet werden. Die Übungen können -ja sollten- immer wieder gemacht werden. Malen und Zeichnen muss wie Geigespielen immer wieder geübt werden. Wenn du gern malst, dann findest du in diesem Lernpfad viele Übungs- und Malangebote. Du wirst von Mal zu Mal besser. 

    Dieser Lernpfad ist zum selbständigen Arbeiten gedacht, den du immer wieder durchlaufen kannst, der nicht nach vier Stunden erledigt ist. Aber wenn du dich nur vier Stunden damit beschäftigst, ist das auch gut. Du hast die Wahl, auf was du dich wie lange einlässt.

    Viel Spaß!

     

  • Aquarellmalerei

    Aquarellmalerei - eine Einführung!

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    Geschichte

    Ein Aquarell ist ein mit wasserlöslichen, nicht deckenden Farben (im Unterschied zu den deckenden Wasserfarben im Schulmalkasten) angefertigtes Bild. Farbmischungen entstehen je nach Technik durch das Übereinandermalen verschiedener transparenter Farbschichten oder durch das Ineinanderfließen der Farben beim Auftragen mit viel Wasser. Die Farbe "Weiß" gibt es nur dort, wo das  Papier nicht bemalt wird.

    Die Aquarellmalerei im engeren Sinne hat sich etwa seit dem 9. Jahrhundert nach Chr. kontinuierlich entwickelt. Zunächst wurden diese lasierenden (= transparenten) Wasserfarben zur Kolorierung von Tuschezeichnungen und Holzschnitten verwendet. Maler wie Albrecht Dürer und Rembrandt setzten Aquarelle vor allem zu Studienzwecken oder zur Vorbereitung ihrer Ölgemälde ein. Mit der raschen Entwicklung der Papierfabrikation im 15. Jahrhundert war eine der entscheidenden Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Aquarellmalerei als eigenständige Kunstform überhaupt entwickeln konnte. Zu einer breiten Anerkennung kam es aber erst im 18. Jahrhundert, als englische Maler wie William Turner Bilder direkt auf dem Malgrund mit Aquarellfarben zu entwickeln begannen. Als im Laufe des 19. Jahrhunderts die Freiluftmalerei an Bedeutung gewann, setzte eine breite Wiederentdeckung des Malens mit wasserlöslichen Farben ein. Zahlreiche Maler haben Aquarelle als eigenständige Kunstwerke geschaffen. Neben Dürer und Turner sind hier vor allem Eugène Delacroix, Paul Cézanne, Emil Nolde und Christian Modersohn zu nennen.

    Materialien

    Der am häufigsten verwendete Malgrund ist Papier. Es  muss saugfähig, mit einer rauen Textur versehen und dennoch glatt genugTextur sein, dass sich die im Wasser gelösten Farbpigmente gleichmäßig verteilen und anhaften können. Gemalt wird normalerweise mit einem Pinsel, der in unterschiedlicher Weise über das Papier geführt wird (variable Linienstärken, Tupfer, Drehungen). Auch ein Naturschwamm - in der Regel zum Anfeuchten des Papiers verwendet - kann zum flächigen Malen wie zum Verwaschen eingesetzt werden.

    Aquarellfarben verlangen ein schnelles, improvisierendes Arbeiten. Im Allgemeinen beginnt man mit zarten und hellen Farbtönen und arbeitet zu dunkleren Farben hin. Die  Farbe kann mit viel Wasser und sehr dünn aufgetragen oder umgekehrt mit wenig Wasser aufgetragen werden . Oft wird das Papier vorher angefeuchtet,  so dass Farben ineinander verlaufen. Dadurch werden unterschiedliche Effekte mit verschiedenen Bildwirkungen erreicht.

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    • Wird die Farbe mit viel Flüssigkeit auf das Papier gebracht, verteilt sich die Farbe auf dem Papier, wobei sich in den kleinen Versenkungen mehr Farbe sammeln kann als auf den Erhöhungen der feinen Papiertextur. Dadurch entsteht der typische Aquarelleindruck.
    • Wird dagegen der Pinsel mit wenig Wasser schnell über das Papier geführt, bleibt die Farbe nur auf den erhöhten Stellen liegen. In diesem Fall spricht man von Granulieren. (Granuliertechnik)
    • Wird die Farbe mit einem feinen Pinsel auf das Papier getupft, spricht man vom Punktieren - eine Technik, die dem Pointillismus seinen Namen gab.
    Von großer Bedeutung für die Aquarellmalerei ist die Arbeit mit den Primärfarben (= den Grundfarben Gelb, Rot und Blau). Farben werden auf dem Papier durch das Lasieren (schichtweises Übermalen) gemischt. Zwar lassen sich die Farben auch im Wasser mischen, doch nimmt diese Methode den Aquarellfarben ihren typischen strahlenden Glanz.
     
     
     
     
     

     

     

    Tipps:

    • Du brauchst keine teuren und großen Aquarellfarbkästen. Du kannst dir die Farben selbst aus den Grundfarben Rot - Gelb - Blau mischen. Probiere anfangs erst einmal einfache Farb- und Mischübungen aus. Experimentiert mit Farbauftrag und Wasser!
    • Der weiße Untergrund wird oft bewusst stehen gelassen. Dazu kannst du das Papier mit Klebestreifen, Rubbelkrepp oder Wachs abdecken. Strahlend wirkt ein Aquarell, wenn es stellenweise unbemalt bleibt. Die weiße unbemalte Papieroberfläche wirkt wie reflektierendes Licht.
    • Du solltest beim Malen mindestens drei Wassergefäße haben. Ein Glas zum Anfeuchten, ein anderes zum Auswaschen des Pinsels und ein weiteres mit reinem Wasser, um mit dem Pinsel Wasser aufzunehmen.
    • Du kannst auch mit Farbklecksen Farbe aufsprenkeln. Damit kannst du dann schöne Effekte erzeugen.
    • Durch Auftragen von Salz auf noch feuchte Farbe können weitere interessante Effekte erzielt werden, beispielsweise die Darstellung von Schnee.
    • Du kannst Farben auf der Palette mischen, direkt auf dem Papier oder durch Lavierungen (überlagernde transparente Schichten).
    • Aquarellfarben sind sehr ergiebig: ihr braucht nicht viel Farbe anzumischen.
    • Aquarellfarben sind im Umgang oft unberechenbar. Manchmal laufen Sie ineinander.
    • Begrenzt lässt sich Farbe durch späteres Anfeuchten und Abheben mit einem Schwamm, einem Tuch oder durch Abschaben der trockenen Farbe entfernen.

     

    Quelle: vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Aquarell

  • Anleitung zum Aquarellieren

    Aquarelltechniken

     

    Grundtechniken - kurz erklärt


    In der Aquarellmalerei gibt es insbesondere zwei Grundtechniken: Das  Lasieren und das Lavieren.

     

    •  Lavieren
      (von lat. lavare „[ver]waschen“) Hierunter fallen die Verlauftechnik sowie die Nass-in-Nass-Technik.
      Beim Lavieren spielt - anders als beim Lasieren - die Eigenart eine Rolle, dass die mit wasserverdünnte Aquarellfarbe nicht sofort trocknet und vom Papier aufgesogen wird. Das ermöglicht, dass du mit einer anderen Farbe in die noch feuchte Erstfarbe hineinmalen kannst. Manchmal nennt man das auch  Nass-in-Nass Malerei. Die Farben verlaufen und verschwimmen.

      Nasse Flächen fließen in Richtung der trockeneren Flächen. Dabei verfließt das Wasser nur in dem Bereich, der vorher angefeuchtet wurde. Als Ergebnis entstehen Strukturen und Farbflächen, in denen die Aquarellfarben zerfließen. Einer der bekanntesten Nass-in-Nass Aquarellisten ist Emil Nolde.

      Verlauftechnik
      Bei der Verlauftechnik wird eine Farbe so auf den trockenen Malgrund aufgetragen, dass sie gleichmäßig immer blasser wird oder langsam in einen anderen Farbton übergeht. Dazu wird zunächst Farbe auf das Papier aufgetragen und dann mit einem ausgewaschenen und mit klarem Wasser angefeuchteten Pinsel gleichmäßig auslaufend auf dem Malgrund verteilt. In der Regel wird der Malgrund trocken sein, aber einen stärkeren - allerdings auch unkontrollierbareren - Effekt erreicht man auf einem angefeuchteten Malgrund.

      Das Prinzip dieser Malweise ist es, dass die Farbe innerhalb eines Pinselstrichs von dunkel nach hell verläuft. Beim Auftragen der Farbe befindet sich die dunkelste Farbstelle immer an der Pinselspitze. Der Pinsel wird dabei möglichst flach und waagerecht über dem Blatt gehalten. Diese Technik  ist nicht ganz einfach. Nicht verzweifeln, sondern einfach immer wieder üben!

      Die Aquarellfarbe verläuft in der Regel nicht gleichmäßig. Es bilden sich oft kleine "Wasserlachen". Grenze zunächst die Fläche  mit reinem Wasser ein, dann kannst du die  Aquarellfarbe an einer Seite auftragen und mit einem Pinsel zur anderen Seite ziehen. Überflüssige Aquarellfarbe kann an einer Kante mit einem Papiertuch aufsaugt werden.

      Nass-in-Nass-Technik

    • Bei der Nass-in-Nass-Technik wird auf dem feuchten Malgrund oder in eine noch feuchte Farbe hineingemalt, wodurch die Farben ver- bzw. ineinanderlaufen. Diese Technik gibt es nicht nur beim Aquarellieren, sondern auch bei anderen Maltechniken. Einige Aquarellisten lehnen den Einsatz der Nass-in-Nass-Technik ab, weil sie nur wenig kontrollierbar ist. Andere sehen in dieser Technik eine meisterhafte Beherrschung des Umgangs mit Malgrund, Farbe und Pinsel.

       

      Grundtechniken - kurz erklärt


      In der Aquarellmalerei gibt es insbesondere zwei Grundtechniken: Das  Lasieren und das Lavieren.

       

      •  Lavieren
        (von lat. lavare „[ver]waschen“) Hierunter fallen die Verlauftechnik sowie die Nass-in-Nass-Technik.
        Beim Lavieren spielt - anders als beim Lasieren - die Eigenart eine Rolle, dass die mit wasserverdünnte Aquarellfarbe nicht sofort trocknet und vom Papier aufgesogen wird. Das ermöglicht, dass du mit einer anderen Farbe in die noch feuchte Erstfarbe hineinmalen kannst. Manchmal nennt man das auch  Nass-in-Nass Malerei. Die Farben verlaufen und verschwimmen.

        Nasse Flächen fließen in Richtung der trockeneren Flächen. Dabei verfließt das Wasser nur in dem Bereich, der vorher angefeuchtet wurde. Als Ergebnis entstehen Strukturen und Farbflächen, in denen die Aquarellfarben zerfließen. Einer der bekanntesten Nass-in-Nass Aquarellisten ist Emil Nolde.

        Verlauftechnik
        Bei der Verlauftechnik wird eine Farbe so auf den trockenen Malgrund aufgetragen, dass sie gleichmäßig immer blasser wird oder langsam in einen anderen Farbton übergeht. Dazu wird zunächst Farbe auf das Papier aufgetragen und dann mit einem ausgewaschenen und mit klarem Wasser angefeuchteten Pinsel gleichmäßig auslaufend auf dem Malgrund verteilt. In der Regel wird der Malgrund trocken sein, aber einen stärkeren - allerdings auch unkontrollierbareren - Effekt erreicht man auf einem angefeuchteten Malgrund.

        Das Prinzip dieser Malweise ist es, dass die Farbe innerhalb eines Pinselstrichs von dunkel nach hell verläuft. Beim Auftragen der Farbe befindet sich die dunkelste Farbstelle immer an der Pinselspitze. Der Pinsel wird dabei möglichst flach und waagerecht über dem Blatt gehalten. Diese Technik  ist nicht ganz einfach. Nicht verzweifeln, sondern einfach immer wieder üben!

        Die Aquarellfarbe verläuft in der Regel nicht gleichmäßig. Es bilden sich oft kleine "Wasserlachen". Grenze zunächst die Fläche  mit reinem Wasser ein, dann kannst du die  Aquarellfarbe an einer Seite auftragen und mit einem Pinsel zur anderen Seite ziehen. Überflüssige Aquarellfarbe kann an einer Kante mit einem Papiertuch aufsaugt werden.

        Nass-in-Nass-Technik

        Bei der Verlaufstechnik ist der Malgrund trocken. Bei der Nass-in-Nass-Technik ist das Papier nass. Auf diese Weise verlaufen Farben stärker bzw. ineinander hinein und es entstehen besondere Effekte. Auch die Nass-in-Nass-Technik muss trainiert und geübt werden - vor allem das Kontrollieren und Steuern, wohin die Farbe läuft. Aber auch Zufallseffekte kannst du weiter bearbeiten.

      • Bei der Nass-in-Nass-Technik wird auf dem feuchten Malgrund oder in eine noch feuchte Farbe hineingemalt, wodurch die Farben ver- bzw. ineinanderlaufen. Diese Technik gibt es nicht nur beim Aquarellieren, sondern auch bei anderen Maltechniken. Einige Aquarellisten lehnen den Einsatz der Nass-in-Nass-Technik ab, weil sie nur wenig kontrollierbar ist. Andere sehen in dieser Technik eine meisterhafte Beherrschung des Umgangs mit Malgrund, Farbe und Pinsel.

        Bei der Verlaufstechnik ist der Malgrund trocken. Bei der Nass-in-Nass-Technik ist das Papier nass. Auf diese Weise verlaufen Farben stärker bzw. ineinander hinein und es entstehen besondere Effekte. Auch die Nass-in-Nass-Technik muss trainiert und geübt werden - vor allem das Kontrollieren und Steuern, wohin die Farbe läuft. Aber auch Zufallseffekte kannst du weiter bearbeiten.

        Video:  Nass in Nass

         

      • Lasieren


        ist die wichtigste Grundtechnik der Aquarellmalerei.  Dabei wird die stark mit Wasser verdünnte Farbe auf den trockenen Malgrund aufgetragen.51.JPG Die Farbe trocknet durch den dünnen Auftrag sehr schnell und lässt sich nach dem Trocknen mit weiteren Farbschichten übermalen.
        Beim Lasieren spielt das schnelle Trocknen des Wassers und der Farbauftrag eine Rolle. Darunter liegende Farbschichten bzw. die Papierfarbe sind sichtbar. Aquarellfarben strahlen besonders, wenn sie halb-transparent auf weißem Papier aufgetragen werden. Hell-Dunkel-Abstufungen oder Mischfarben entstehen durch mehrere Farbschichten.

        • Wird immer der gleiche Farbton verwendet, entstehen so dunklere und hellere Bereiche.
        • Bei unterschiedlichen Farben entstehen durch die verschiedenen Lasuren neue Farbtöne.Die Farbschichten lassen sich über- und nebeneinander anlegen.
        • Die Lasurtechnik zeichnet sich durch scharfe Ränder aus.  
        • Video:  Lasur




      • Tupftechnik
        Dabei tupfst du mit dem trockenen Schwamm oder Pinsel Farbe auf das Papier
        Aufgabe: Baumkrone tupfen, blühende Wiese tupfen.



      • Auswaschtechnik
        Dabei nimmst du vom Papier teilweise Farbe wieder ab, entweder mit dem Pinsel, mit einem Schwamm, mit einem Papiertaschentuch oder mit einem Lappen. Damit kannst du Himmel oder Wellen erzeugen.

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      • Verlauftechnik:

        Das Prinzip dieser Malweise ist es, dass die Farbe innerhalb eines Pinselstrichs von dunkel nach hell verläuft. Beim Auftragen der Farbe befindet sich die dunkelste Farbstelle immer an der Pinselspitze. Der Pinsel wird dabei möglichst flach und waagerecht über dem Blatt gehalten. Diese Technik  ist nicht ganz einfach. Nicht verzweifeln, sondern einfach immer wieder üben.

        Die Aquarellfarbe verläuft in der Regel nicht gleichmäßig. Es bilden sich oft kleine "Wasserlachen". Grenze zunächst die Fläche  mit reinem Wasser ein, dann kannst du die  Aquarellfarbe an einer Seite auftragen und mit einem Pinsel zur anderen Seite ziehen. Überflüssige Aquarellfarbe kann an einer Kante mit einem Papiertuch aufsaugt werden. 


      • Wachstechnik
        Hierbei deckst du eine Fläche auf dem Papier mit Wachs ab, so dass an dieser Fläche keine Farbe aufgetragen werden kann.


  • Lasurtechnik

    Eine wichtige Grundtechnik der Aquarellmalerei ist die Lasur. Eine Lasur ist eine Farbschicht, durch welche die Farbe des Untergrundes durchscheint. Aquarellfarben können das besonders gut. Dabei wird die stark mit Wasser verdünnte Farbe auf trockenem Papier aufgetragen. Durch einen dünnen Auftrag trocknet die Farbe sehr schnell und lässt sich dann mit weiteren Farbschichten übermalen. (Eine transparente Farbschicht wird über eine andere schon getrocknete Farbschicht gemalt). Das Lasieren ist nicht sehr schwer. Wichtig ist, dass du mit der hellsten Farbe beginnst. Bei Wasserfarben malst du meistens deckend. Das ist dann beim Aquarellieren gewöhnungsbedürftig.

    • Dunklere und hellere Bereiche entstehen, wenn du immer den gleichen Farbton verwendest.
    • Neue Farben entshen, wenn du unterschiedliche Farben übereinander malst.
    • Es entstehen klarere Ränder.


    Erklärvideo:  Bettags-Malschule - Mein erstes Aquarell - Die Lasur

     

     

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    Übungen

    Eine Lasur ist ein transparenter Farbauftrag, also nicht deckend wie es bei Wasserfarben möglich ist. Beim Aqurellieren kannst du gar nicht deckend malen. Auch wenn du auf trockenem Papier malst, bleibt die Farbe transparent. Auf farbigem Untergrund ändert sich der Fabton.

    Lege verschiedene Farbschichten über- und nebeneinander an. Aufgabe

    Übung 1: Nimm dazu nur immer die gleiche Farbe

    Übung 2: Nimm dazu verschiedene Farben.







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    Aufgabe

    Zeichne mit Bleistift (leicht) eine Blüte. Male dann die Blütenblätter nur mit klarem Wasser (also ohne Farbe) aus - sie sollen feucht werden. Nun tupfst du nur ganz wenig Rosa oder eine andere Farbe hinein. Du kannst diese schon bis zum trockenen Rand hin verziehen. Die Farbe verschwimmt mit dem Wasser bis zur Grenze der Blütenblätter und erzeugt dort einen stärkeren Rand.

     



    Textur









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    Aufgabe

    Male eine rote Blüte mit grünem Stengel.

     

     

     

     

     

     

  • Laviertechnik

    Lavieren

    TexturBeim Lavieren spielt anders als beim Lasieren die Eigenart eine Rolle, dass die mit Wasser verdünnte Aquarellfarbe nicht sofort trocknet und vom Papier aufgesogen wird. Das ermöglicht, dass du mit einer anderen Farbe in die noch feuchte Erstfarbe reinmalen kannst. Manchmal nennt man das auch  Nass-in-Nass Malerei. Die Farben verlaufen und verschwimmen. Nasse Flächen fließen in Richtung der trockneren Flächen. Dabei verfließt das Wasser nur in dem Bereich, der vorher nass gemacht wurde. Als Ergebnis entstehen Strukturen und Farbflächen, in denen die Aquarellfarben zerfließen. Einer der bekanntesten Nass-in-Nass Aquarellisten ist Emil Nolde.

    Tipps:

    • Trockenes Papier saugt sofort. Feuchtes Papier gibt dir etwas Zeit.
    • Halte das Papier/ Malblock leicht schräg. Dann kann die Farbe verlaufen und lässt sich gut verteilen.
    • Bedenke auch, dass Aquarellfarben im nassen Zustand dunkler erscheinen als im getrockneten.
    • Trägst du die Farbe in einem Aufwasch breitflächig auf, so kannst du eine glatte, einheitliche oder verlaufende Farbfläche erzeugen. Das geht natürlich auf feuchtem Papier am besten. Vergiss auch hier nicht, dass man beim Aquarellieren immer mit der hellsten Farbe beginnt.

     

    Übungen  (nimm ein kleines Papier ungefähr Din A 5)

    TexturEinheitliches Grundieren
    Nimm ein kleines Papier und befeuchte es. Mische reichlich grüne Farbe an und male damit mit einem fülligen Pinsel und gleichmäßigen, waagrechten Strichen.
    Beginne oben an und ziehe die breiten Striche ineinander und untereinander. Beeile dich dabei. Auf trockenem Papier mußt du rasch arbeiten, sonst bleiben die Malstriche als Ränder zurück. Lasse dann die Grundierung trocknen.

     

    TexturErzeuge einen einfarbigen Verlauf auf trockenem Papier
    Erzeuge einen einfarbigen Verlauf auf feuchtem Papier
    Farbverläufe
    Male verschiedene Farben untereinander auf das Papier. Wasche den Pinsel stets gut aus und ziehe die Farben in die Nachbarbereiche.


    TexturVerlaufsmuster
    Wenn du einen Wassertropfen auf ein feuchtes und grundiertes Papier fallen läßt, wird die Farbe vom Wassertropfen verdrängt. Das kann interessante Effekte bewirken. Experimentiere!

     

    TexturTrage die Farben so großzügig auf, dass sie auf dem Papier flie?en.
    Dann kannst du den Farben freien Lauf lassen, sie mit dem Pinsel schieben und Verläufe erzeugen. Mit mehr oder weniger Wasser ändern sich die Farbtöne. Am besten funktioniert das auf mit Wasser befeuchtetem Papier. Das Papier ist dann schon gesättigt und nimmt die Farbe nicht so direkt auf wie trockenes Papier.

     

     

    Textur


    Zeichne auf trockenem Papier mit Bleistift eine Blüte. Male rings um die Blüte alles mit Wasser (ohne Farbe) aus, die Blüte selbst bleibt trocken. Nun kannst du die Farben vorsichtig zum Blütenrand schieben, ohne dass sie ins Weiße der Blüte fließen.  

     

    TexturErstelle eine nahtlos abgestufte farbige Fläche von dunkel nach hell (dunkel ist vorn, hell ist hinten). 
    Erstelle so einen Himmel (der Himmel ist meistens oben kräftiger gefärbt und in Richtung Horizont wird er immer heller), der von oben bis zur Mitte des Papiers im Horizont endet.
    Mach diese Übung noch einmal - aber diesmal feuchtest du das Papier vorher komplett mit einem Schwamm an.

     

    Erweiterte Übung: Bei einem Abendrothimmel geht das Spektrum von oben Dunkelblau über Helltürkis nach Orange, Rot und Violett.

     

     

  • Tupftechnik

    http://www.easy-aquarell.de/techniken/tupftechnik.htm

     

    Tupftechnik

    Rühre in einer Palette ein helles grün an. Eher weniger Wasser, dafür mehr Pigmente, so dass die Farbe dickflüssig ist. Nun tupfst Du mit dem trockenen Schwamm (es sollte ein grobporiger Naturschwamm sein) in die Farbe und dann vorsichtig auf das Papier und erzeugst Baumkronenstrukturen. Warte, bis das Getupfte trocken ist. Währenddessen mischst Du unter das helle grün etwas blau, so dass das Grün dunkler wird. Nun nimmst Du wieder mit dem Schwamm die Farbe auf und tupfst erneut auf einige Stellen in der getupften Baumkrone die Farbe auf. So entstehen viele verschiedene Helligkeitsstufen innerhalb der Baumkrone, welche Licht- und Schattenpartien darstellen. Dies kannst Du mit mehreren Farbabstufungen machen. So erhält der Baum Tiefe.

    Baum tupfen

    Zum Schluss kannst Du noch Zweige und einen Stamm in den Baum hineinmalen. Achte hierbei darauf, dass Du keinen durchgängigen Stamm malst, da auch in der Natur nie der komplette Stamm sichtbar ist. Ich empfehle Dir, im Sommer einmal hinaus in die Natur zu gehen und gezielt verschiedene Bäume anzuschauen und genau zu beobachten, wo Stamm und Äste sichtbar sind und wie die Schattenstellen verteilt sind. Selbstverständlich nur bei belaubten Bäumen.

    Diese Tupftechnik kann auch dazu verwendet werden, Strukturen auf Felsen anzudeuten.

    Alternativ kann man auch mit zerknitterten Plastiktüten Baumstrukturen tupfen. Diese sind dann etwas grober als die vom Schwamm, sind aber so eher für Hintergrundbäume geeignet, wo wenig Strukturen erkennbar sind.

    Zum Tupfen eignen sich auch ganz gut harte Borstenpinsel, die schon etwas ausgeleiert sind, wo also die Borsten nicht mehr eng aneinander liegen. Die Farbe sollte hier auch möglichst dickflüssig oder „trocken“ aufgetupft werden.

    Auswaschtechnik

    http://www.easy-aquarell.de/techniken/auswaschtechnik.htm

    Auswaschtechnik

    Lege eine Fläche in einer beliebigen Farbe an. Dann nimmst Du einen sauberen, trockenen Pinsel und hebst an ein paar Stellen Farbe vom Papier ab. Wenn die Farbe noch sehr nass ist, musst Du diesen Vorgang an ein und derselben Stelle mehrmals wiederholen, da die Farbe sonst von der angrenzenden Fläche nachfliesst. Alternativ kannst Du auch warten, bis das Papier getrocknet ist und dann die Farbe herauswaschen. Allerdings ist dies bedeutend schwieriger als im nassen Zustand und Du benötigst hierfür einen nassen Pinsel, um die Farbe erst mal anzulösen. Es gibt spezielle Papiere, die die Auswaschtechnik begünstigen. Andere Papiere machen eine Auswaschung nahezu unmöglich.

    Auswaschen



    Mit einem Schwamm kann man ebenfalls Farbe wieder vom Papier abnehmen. Das ist bei noch feuchter Farbe natürlich einfacher als bei schon angetrockneter Farbe. Hier wurde die Farbe nach dem Durchtrocknen abgenommen. Man erhält einen leichten Nebeleffekt.

    Auswaschen mit Schwamm



    Die Auswaschtechnik ist für viele Effekte geeignet. Man kann an eine Strand damit Spülsaum erzeugen oder in einem See Lichtreflexe aufs Wasser zaubern. Begrenzt ist diese Technik auch geeignet, um Fehler zu retuschieren. Aber ein vollständiges Abnehmen der Farbe ist meist nicht möglich. Man sollte daher sein Bild vor Beginn gut planen.

  • Grundübungen

     

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    Einfache und grundlegende Malübungen zum Trainieren und Experimentieren mit Aquarellfarben


    31.jpgÜbung 1

     

    Male mit einem Pinsel einen waagrechten Strich auf trockenem Papier.
    Male mit einem Pinsel einen waagrechten Strich auf nassem Papier.

     

    30.JPGÜbung 2

    Male mit einem Pinsel einen Kreis auf trockenem Papier

    Male mit einem Pinsel einen Kreis auf nassem Papier

     

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    Übung 3

    Male auf nassem Papier mit einem Pinsel einen Farbverlauf.
    Male auf nassem Papier mit einem Pinsel einen Farbverlauf mit zwei Farben.

     

    Farbkreis

     

    Übung 4

    Mische aus den Grundfarben (Rot, Blau, Gelb)  auf dem feuchten Papier andere Farben.

     

     

     

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    Übung 5

    Dunkle Farbtöne bekommst du, wenn du beim Mischen mehr Farbe ( also weniger Wasser) zugibst. Helle Farben erhältst du, wenn du beim Mischen mehr Wasser zugibst. Experimentiere damit.

     

     

      

     

     

    koenigssee.jpg Übung 6 Königssee

    Dunkle Farben kommen optisch nach vorn, helle treten zurück (Landschaft, vorn dunkel, hinten immer heller).
    Zeichne mit dem Bleistift leicht Berge vor. Male dann die Landschaft mit Aquarellfarben. Berücksichtige dabei, helle Farben hinten, dunkle Farben vorn. Beginne stets mit der hellen Farbe.

      

     

     

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     Vorlage

     

     

     

     

     

     

    koenigssee1.jpg

    Übung 7

    Male nochmals ein ähnliches Bild. Mißachte jetzt aber die Regel. Male vorn die hellen Farben und hinten die dunklen.

    Male folgendes Bild mit Aquarellfarben. Unten vom Papier hast du Wiese, in der Mitte Meer und oben Himmel.

     

     

     

    14.jpgÜbung 8

    Willst du Kontraste darstellen - 
    Komplementärfarben (blau-gelb, ...) bilden den stärksten Farbkontrast und steigern sich gegenseitig zu höchster Leuchtkraft.

    Untereinander gemischt ergeben Komplementärfarben Grautöne.

    Vermischst du gelb, blau und rot, erhältst du braun.

     



       P1010036.JPG

    Übung 9

    Lasieren
    Das Übereinanderlegen von wässrigen Farben nennt man Lasieren. Diese Technik wird in der Aquarellmalerei hauptsächlich verwendet.

     

     

     

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    Übung 10

    Lavieren
    Das bedeutet, dass man eine abgestufte oder gleichmäßig gefärbte Fläche herstellt, wobei das Papier nass sein muss. Dadurch erhältst du eine nahtlos abgestufte farbige Fläche von dunkel nach hell. Das eignet sich gut für das Malen vom Himmel. Beobachte an einem klaren Tag den Himmel: du wirst feststellen, dass der Himmel oben kräftiger gefärbt ist und in Richtung Horizont immer heller wird.
    Versuche einmal, das  zu malen.

  • Nass in Nass

     

    Erklärvideo  Bettags Malschule - Mein erstes Aquarell - Die Nass in Nass Technik

     

    Beim Nass-in-Nass-Malen muss das Papier feucht sein. Das kannst du mit einem Schwamm oder mit einem breiten Pinsel erreichen. Wenn das Papier fest genug ist, kannst du das Papier auch unter einen laufenden Wasserhahn halten.
    Mit der Nass-in-Nass-Technik lassen sich gut Hintergründe (z.B. Meer, Wolken..) erstellen.  Dabei wird auf nasses Papier wässrige Farblösung gegeben (Tupfen, Tropfen, Linie ziehen ...). Es ergeben sich ganz spannende Effekte, unscharfe, verschwommene Farbstrukturen ohne scharfe Abgrenzungen.

    Übungen

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    Übung  1

    Schwarz (oder Blau) auf rotem Hintergrund
    Male den Hintergrund rot, träufle ein Schwarz (Blau) hinein. Es breitet sich aus und schiebt die andere Farbe zur Seite. Du kannst damit kleine runde Blüten andeuten.
    Beim Farbmischen auf dem Papier erscheinen die Farben lebendiger.
    Übe die Nass-in-Nass-Technik. Experimentiere, lass Farbe in verschieden nasse Flächen einfließen.

     

     

     

     

     

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    Übung  2

    Farbtropfen veschwimmen
    Befeuchte ein Papier mit einem großen Pinsel, einem Schwamm oder halte es unter einen laufenden Wasserhahn. Lass es eine Minute trocknen. In die feuchte Fläche gibst du dann ein paar Farbtropfen. Die Farbe kannst du selbst wählen, du kannst aber auch verschiedene Farben reintropfen lassen. Anstatt zu tropfen kannst du auch mit dem Pinsel Linien ziehen. Beobachte, wie die Farben verlaufen und fließen. Spiele ein wenig damit herum und gib Farbe bei unterschiedlicher Feuchtigkeit dazu.

     

     

     

     

     



    15.jpgÜbung 3

    Strohhalm pusten
    Zeichne Linien mit sehr viel Wasser. Puste mit dem Strohhalm die nasse Farbe in verschiedene Richtungen. Das kannst du mehrfach auch mit verschiedenen Farben übereinander machen. Versuche, das Pusten zu kontrollieren und zu lenken. Äste, Wurzeln, Baumstämme können damit ganz gut dargestellt werden.

     

     

     

     

     

     

     

     

    40.jpgÜbung 4

    Auswaschtechnik
    Lege eine Fläche in beliebiger Farbe an. Verwende dann einen sauberen und trockenen Pinsel und nimm an ein paar Stellen die Farbe vom Papier wieder ab. Statt mit einem Pinsel kannst du das mit einem Schwamm, Tempotaschentuch oder einem Lappen machen. So kannst du ganz gut den Schaum einer Welle am Strand oder Lichteffekte in einem See erzeugen.

     

     

     

     

    14.jpgÜbung 5

    Tupftechnik
    Mische dir ein dickflüssiges (weniger Wasser) helles Grün. Tupfe dann mit einem trockenen Lappen oder besser mit einem Schwamm in die Farbe und dann auf das Papier. Gestalte auf diese Weise eine Baumkrone. Warte, bis das Getupfte trocken ist. In der Zwischenzeit mischst du unter das helle Grün etwas Blau, so dass das Grün dunkler wird. Nimm nun wieder den Schwamm, tupfe in die Farbe und anschließend auf das Papier an einige Stellen der schon getupften Baumkrone. So entstehen viele verschiedene Helligkeitsstufen.

  • Landschaft

    Landschaften malen mit Aquarellfarben

    Male auf Papier im Format Din A4 oder Din A5.

    Je nachdem, wieviel Zeit und Lust du zum Malen hast, kannst du dir ein oder zwei weitere Bilder zum Nachmalen auswählen.

     

    Aufgabe 1: Landschaftsbilder
    Jetzt kannst du versuchen, mit Aquarellfarben Landschaften zu malen.

    Denke dabei daran: Farben werden von vorn nach hinten (das ist der Horizont) immer heller. Dadurch entsteht eine sogenannte Tiefenwirkung.

    10.jpg IMG_8540.JPG  Windmuehle_neu.jpg  P1010063.JPG



    Aufgabe 2: Landschaftsbilder von Emil Nolde.

    Male einfach ein Landschaftsbild von Emil Nolde nach. Dabei du musst du keine Kopie erstellen. Dein Bild kann auch ganz anders aussehen. Damit du nicht lange suchen musst, sind hier ein paar Landschaftsbilder von Nolde aufgelistet. Aus lizenzrechtlichen Gründen kann nur ein Verweis auf das Bild angelegt werden. Such dir ein Bild aus, welches dich anspricht und male es nach.



    Aufgabe 3: Landschaftsbilder

    Jetzt, nachdem du mindestens ein Noldebild "nachgemalt hast", kannst du weitere Landschaften aus dem Kopf malen. Du darfst die Landschaft auch grob mit leichtem Bleistift vormalen.

    Erweiterung: Du kannst deine Aquarelllandschaft auch nachträglich mit einem Tuschestift oder -pinsel weitergestalten.



     

    Erklärvideos zur Landschaftsmalerei mit Aquarellfarben

    Aquarell: Übung "einfacher Himmel"

    Aquarell: Farbverlauf beim Himmel

     

     

  • Blumen

     

    Male auf Papier im Format Din A4 oder Din A5.
    Je nachdem, wieviel Zeit und Lust du zum Malen hast, kannst du dir ein oder zwei weitere Bilder zum Nachmalen auswählen.

     

     

    Mohnblumen


    Textur Unbenannmohnblumen55t.jpg 2.JPG  

    mohnblumen55t.png 35.jpg

     

    Sonnenblumen


    sonnenblumen4a.jpg  s4a

     

    Tulpen


     

    Tulpe_vorlage     t4 t2

     

    Aufgabe 1: Übe Tulpen mit Bleistift zu zeichnen

    • Zeichne zuerst ein Blütenblatt
    • Zeichne daneben noch ein Blütenblatt
    • Zeichne nun nur die Spitze des dritten Blütenblattes

    • Versuche das mehrfach
    • Versuche dabei, die Form des Blütenblattes zu verändern

    • Zeichne zur Blüte noch einen Stiel und ein großes Tulpenblatt

    Aufgabe 2: Vorübungen zum Aquarellieren - nochmals als Training

    • Male verschiedene farbige Linien mit einem dünnen Pinsel.
    • Wasche den Pinsel gut aus und male nach unten und töne ab.  
    • Male jetzt einen Kreis (der muss nicht exakt sein).
    • Töne die Farbe zur Kreismitte hin ab, aber lass ein wenig Weiß in der Mitte. Mach zuvor den Kreis ohne die Mitte etwas nass. 
    • Mal nun Linien und Kreis mit zwei Farben.

    Aufgabe 3: Tulpen mit Aquarellfarben

    • Male einige Tulpen mit Aquarellfarben und Pinsel
    • Töne die Farben mit Pinsel und Wasser ab
    • Lass dabei in der Mitte immer etwas Weiß stehen

     

     


    Aufgabe 4:  Male Blumen in der Nass-in-Nass-Technik. Experimentiere mit viel oder weniger Wasser.

    2.JPG P1010055.JPG

     


     

    Aufgabe 5

    Malen wie Emil Nolde. Versuche ihn nachzumachen.
    "Vor allem mit seinen Blumenbildern hat Nolde ungeahnte, bis heute anhaltende Entwicklungen ausgelöst. Anders als die strengen Stillleben z.B. des Barocks (Beispielbild) scheinen bei Nolde die Farben zu explodieren. Meist füllen die bunten Blüten in Nahaufnahme den unbestimmten Bildraum komplett aus. Der Verzicht auf Details, scharfe Konturen und die einschnürende Vase hat Generationen deutscher Mütter dazu angeregt, sich ebenfalls malerisch den Blumen in Garten und Wiese zu nähern".  Aus: http://diepresse.com/home/kultur/kunst/1471727/print.do

    Schau dir die unten gelisteten Blumenbilder von Emil Nolde an und wähle dir ein Bild aus, welches dir am meisten gefällt. Dann versuche, das Bild mit Aquarellfarben nachzumalen. Du darfst auch mit Bleistift vorzeichnen, wenn das dir helfen sollte.

     

  • Nolde und seine Aquarelle

    Aufgabe 1: Aquarelle von Nolde

    Aufgabe 2: Aquarelle von Nolde

    Malen wie Nolde


    Vor allem mit seinen Blumenbildern und Landschaftsbildern (in Öl oder Aquarell) hat Nolde ungeahnten, bis heute anhaltenden Eindruck hinterlassen. Bei Nolde scheinen die Farben zu explodieren. Meist füllen die bunten Blüten in Nahaufnahme den unbestimmten Bildraum komplett aus. Nolde verzichtet auf Details, scharfe Konturen und auf die einschnürende Vase. 
     

    Im folgenden findest du Links zu Bildern von Emil Nolde. Aus lizenrechtlichen Gründen können wir nur Verweise auf die Bilder einbinden.
    Suche dir ein Bild aus und male es nach. Du kannst eine Vorlage benutzen oder ganz ohne Vorlagenskizze malen. Du mußt nicht haargenau das Bild kopieren. Male auf Papier im Format Din A4 oder Din A5.

    Je nachdem wieviel Zeit und Lust du zum Malen hast, kannst du dir ein oder zwei weitere Bilder zum Nachmalen auswählen.

     

     

    Meer, Landschaft

    Blumen


     

    Religiöse Bilder

    Radierungen

    Holzschnitt

    Berlin

    weitere www.kunstfreunde-blog.de/wp-content/gallery/emil-nolde/Bachlandschaft%20web.jpg

     

  • zur Person Nolde

    Biographisches ...

    Das solltest du auch wissen!

    Nationalsozialistisches Denken, Antisemitismus, Germanisierung, ...
    Noldes Nähe zu den Nazis ist bekannt, seine Kunst scheint dadurch jedoch kaum berührt zu sein. Als er selbst mit Malverbot (scheinbar) belegt wurde, arbeitete er weiter.
    Und zwar nicht nur, weil die Zeitung "Die Zeit" diesen Aspekt in Noldes Biografie aufgrund von Briefen an seinen Schüler Hans Fehr aufgegriffen hat. Dort ist unter anderem zu lesen: "Der Führer ist groß und edel in seinen Bestrebungen." Bald werde "die Sonne hier durchbrechen, diese Nebel zerstreuend". Naturvergleiche, wie sie sich im Grunde auch in den dramatischen Bildern Noldes wiederfinden lassen; seine Ansichten werden nicht besser, nur weil die Nationalsozialisten seine Kunst nicht als "ihre" erkannten.
    (Nolde: erst von Goebbels gesammelt, dann "Parade-Entarteter"[Koja]).
    Er fühlte sich unverstanden ...Nolde - zur NS-Zeit als "entartet" eingestuft und mit (scheinbarem) Malverbot belegt - schuf diese Aquarelle, die "nicht sein durften", zurückgezogen im Geheimen. Es grämte ihn zutiefst, so verfemt zu werden, war er doch Parteimitglied seit 1934 und hatte im Memoirenband Jahre der Kämpfe guten Einblick in seinen Antisemitismus gegeben.

     

     

    ... weil es wichtig ist zu wissen!

    Nolde Brief klDiese Abschrift eines Briefes von Emil Nolde an Joseph Goebbels vom 2.7.1938 befindet sich im Berliner Bundesarchiv.

    Nolde preist seine NSDAP-Mitgliedschaftan und dass er als einziger deutscher Künstlet gegen die Überfremdung der Kunst kämpft.

    Er hat den Brief mit "Heil Hitler" unterschrieben.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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